Patienten, die aufgrund von Arthrose Hüftschmerzen haben, sind uns gut bekannt. Sie weisen ein meist eindeutiges klinisches Muster auf, und die konservative Behandlung stellt uns vor keine große Herausforderung. Kniffeliger wird es, wenn wir es mit jungen Erwachsenen zu tun haben, bei denen der Hüftschmerz sich noch nicht über degenerativen Verschleiß erklären lässt, die aber…
Systematik in der Manuellen Therapie – Teil 3
Um Funktionsstörungen des Bewegungssystems definieren zu können, ist eine gezielte und systematisch strukturierte Arbeitsweise notwendig. Neben der Beachtung und Beurteilung der Gelenkmechanik ist das systematische Vorgehen in der Untersuchung und Behandlung von Patienten ein weiteres wichtiges Merkmal der Manuellen Therapie (Schomacher 2011). Nachdem im letzten Blog das systematisch an Leitfragen orientierte Vorgehen vorgestellt wurde, erfahrt…
Systematik in der Manuellen Therapie – Teil 2
Um Funktionsstörungen des Bewegungssystems definieren zu können, ist eine gezielte und systematisch strukturierte Arbeitsweise notwendig. Neben der Beachtung und Beurteilung der Gelenkmechanik ist das systematische Vorgehen in der Untersuchung und Behandlung von Patienten ein weiteres wichtiges Merkmal der Manuellen Therapie (Schomacher 2011). Nachdem im letzten Blog der hypothetisch-deduktive Prozess vorgestellt wurde, erfahrt Ihr heute mehr…
Systematik in der Manuellen Therapie
Um Funktionsstörungen des Bewegungssystems definieren zu können, ist eine gezielte und systematisch strukturierte Arbeitsweise notwendig. Neben der Beachtung und Beurteilung der Gelenkmechanik ist das systematische Vorgehen in der Untersuchung und Behandlung von Patienten ein weiteres wichtiges Merkmal der Manuellen Therapie (Schomacher 2011). Es lassen sich dabei drei wesentliche Vorgehensweisen unterscheiden, die Euch in den nächsten…
Refresher: Die Gangphasen des Menschen
Jeder Gangzyklus wird in eine Standphase und eine Schwungphase unterteilt. Die Standphase nimmt 60 Prozent des Zyklus ein und ist der Teil, bei dem sich der Fuß auf dem Boden befindet. Sie beginnt mit dem Fersenkontakt (Initial contact) auf dem Boden. Die Schwungphase nimmt 40 Prozent des Gangzyklus ein und ist der Zeitraum, in dem…
„hands on“ oder „hands off“ – das ist hier die Frage?
Ausbalancieren von physiotherapeutischen „hands on“ und „hands off“ Interventionen bei der Behandlung von Patienten mit dominanter zentraler Sensitivierung bei Osteoarthritis. (Balancing „hands-on“ with „hand-off“ physical therapy interventions fort he treatment of central sensitization pain in osteoarthritis) In einem Beitrag in der Manual Therapy 20 (2015) geht das Autorenteam der „Pain in Motion Group“ Belgien, E….
„retrain pain“ – Hilfe zur Selbsthilfe (www.retrainpain.org)
Bei chronischen Schmerzpatienten geht man heute von einer zentralen Sensitivierung (Buttler, Mosley, Nijs und andere) aus. Das Management dieser Patient liegt unter anderem in einer gezielten Edukation über die Schmerzmechanismen. Das Verstehen dieser Mechanismen ist eine der Grundvoraussetzungen um chronische Schmerzen erfolgreich zu beeinflussen und zu lindern. Hier hilft die o.g. Internetseite, welche sich…
Therapieansätze zur Behandlung von Scapuladyskinesien
Das Scapulothorakale Gelenk ist abhängig von der dynamischen Stabilisation durch die Muskulatur. Sie gewährleistet eine stabile Basis für die Bewegungen im Glenohumeralgelenk. Für eine Beurteilung ist eine spezifische Analyse des Schulterkomplexes erforderlich. Nach der Untersuchung des Bewegungsausmaßes aller knöchernen Anteile folgt die Analyse der Muskelgruppen. Dabei ist es wichtig sowohl die konzentrische als auch die…
Pathomechanismus und Diagnostik von Scapuladyskinesien
Die Scapula ist als Bindeglied für eine optimale Kraftübertragung von Bedeutung und deren korrekte Position für die Funktion der oberen Extremität mit verantwortlich. Der Begriff `Scapuladykinesie` beschreibt Veränderungen des dynamischen Verhaltens der Scapula. Klinisch ist sie während der Elevation durch eine fehlende Aufwärtsrotation, eine fehlende Außenrotation (AR) und eine fehlende posteriore Kippung (posterior tilt) gekennzeichnet. Veränderungen…
Bewegungsanalyse der Scapula bei der Elevation
Eine komplexe Bewegung, wie die Elevation des Armes, setzt sich zusammen aus den Bewegungen im Glenohumeralgelenk (GHG), Acromeoclavikulargelenk (ACG), Sternoclaviculargelenk (SCG) sowie aus der thorakalen und scapulothorakalen Gleitbewegung. Essentiell für die Kinematik der Armbewegung ist die dreidimensionale Bewegung der Scapula. Dabei erfolgt ein zeitliches und räumliches Zusammenspiel des GHG und der Scapula. Bei einer maximalen…









